Bauwerksdiagnostik in Bremen und Umland

Bauwerks- &
Umweltdiagnostik

Feuchteverteilung erfassen, thermische Schwachstellen erkennen und Raumklima einordnen. Wir kombinieren Messverfahren zu einer Untersuchung, die zur Fragestellung Ihres Gebäudes passt.

Was klärt die Bauwerksdiagnostik?

Feuchteflecken und kalte Wandbereiche können unterschiedliche Ursachen haben. Werden nur sichtbare Spuren beseitigt, bleibt die Ursache unter Umständen bestehen. Wir untersuchen Zusammenhänge und schaffen eine Grundlage für gezielte Maßnahmen.

Im Mittelpunkt stehen Bauteilfeuchte, Oberflächentemperaturen und Raumklima. Welche Messungen sinnvoll sind, stimmen wir auf Ihr Objekt, Ihre Fragestellung und die Bedingungen vor Ort ab.

Feuchteverteilung im Bauteil kartieren

Mit der zerstörungsfreien Mikrowellenmessung vergleichen wir Messpunkte an geeigneten Wänden, Böden und weiteren Bauteilen. So lassen sich Feuchtezonen eingrenzen und in einem Messraster dokumentieren.

Das Verfahren kann je nach Material, Aufbau und Feuchtezustand bis etwa 30 cm tiefenwirksam sein. Es liefert vergleichende Werte für das erfasste Volumen, keine genaue Tiefenschicht oder absoluten Wassergehalte. Stark nasse Oberflächen, Metalle und Materialwechsel berücksichtigen wir bei der Auswertung.

Thermografie und Raumklima zusammen betrachten

Mit einer Thermografiekamera erfassen wir Oberflächentemperaturen und suchen nach Mustern, die auf Wärmebrücken, Dämmfehler oder Feuchte hinweisen. Auffälligkeiten gleichen wir mit Sichtprüfung und ergänzenden Feuchtemessungen ab.

An Fenster- und Türanschlüssen untersuchen wir thermische Auffälligkeiten und Hinweise auf Luftleckagen bei geeigneten Temperatur- und Druckverhältnissen.

Raumtemperatur, relative Luftfeuchte und Oberflächentemperaturen helfen, Kondensationsrisiken einzuordnen. Die Kamera misst an der Oberfläche; Materialfeuchte und Messtiefe werden nicht aus dem Wärmebild abgeleitet.

Auf Ihr Objekt abgestimmt dokumentieren

  • Fragestellung, betroffene Bauteile, zugängliche Flächen und bisherige Maßnahmen klären.
  • Messpunkte und Vergleichsbereiche festlegen, Feuchteverteilung kartieren und passende Wärme- und Sichtbilder aufnehmen.
  • Raum- und Außentemperatur, relative Luftfeuchte, Witterung, Sonneneinfluss sowie relevante Heizungs- und Lüftungsbedingungen festhalten.
  • Befunde mit Lagebezug zusammenführen und den Bedarf an Folgeprüfungen oder einer Verlaufsmessung erläutern.

Sie erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation mit Messpunkten, Bildern, Aufnahmebedingungen und einer Einordnung der auffälligen Bereiche. Sie hilft, weitere Untersuchungen oder Maßnahmen gezielt mit den beteiligten Fachbetrieben abzustimmen.

Die passende Untersuchung vorbereiten

Leckortung oder Bauwerksdiagnostik?

Bei einem vermuteten Feuchteeintrag an Leitungen oder Abdichtungen steht die Leckortung im Innenbereich im Vordergrund. Die Bauwerksdiagnostik betrachtet auch Feuchteverteilung, thermische Auffälligkeiten und Raumklima. Welche Untersuchung zu Ihrer Beobachtung passt, klären wir anhand des Schadensbilds.

Welche Angaben helfen bei der Planung und Kosteneinschätzung?

Beschreiben Sie die betroffenen Räume und Flächen, den zeitlichen Verlauf sowie vorhandene Messungen oder frühere Maßnahmen. Der Aufwand richtet sich nach Anzahl und Zugänglichkeit der Bauteile, den geeigneten Verfahren und dem Dokumentationsumfang.

Reicht eine einzelne Messung?

Eine Untersuchung erfasst die Bedingungen zum Messzeitpunkt. Bei wiederkehrenden Auffälligkeiten kann eine Beobachtung über längere Zeit sinnvoll sein, etwa mit Klimadatenlogging. Für Thermografie müssen die Temperatur- und Umgebungsbedingungen zur Fragestellung passen; den Termin stimmen wir entsprechend ab.

Feuchte oder thermische Auffälligkeiten klären?

Beschreiben Sie die betroffenen Räume oder Bauteile, seit wann die Auffälligkeit besteht und ob sie mit Wetter, Heizung oder Nutzung zusammenhängt. Fotos und vorhandene Messungen helfen bei der Vorbereitung.

Bauwerksdiagnostik anfragen